4 Ratschläge für den Erfolg als Berufsbetreuer

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1. Immer den Überblick behalten 

Mithilfe von Datenbankprogrammen und anderen Tools für PC und Smartphone lassen sich Termine und Unterlagen ganz einfach organisieren und planen. Allgemein ist es sinnvoll, für jeden Klienten einen eigenen Ordner anzulegen. So haben Sie alle Unterlagen griffbereit, wenn es mal wieder schnell gehen muss. Hört sich zunächst nach viel Arbeit an, doch schon eine Stunde Organisation kann Ihnen einen Tag suchen sparen.

2. Fälle annehmen

Anfangs ist man für jeden zugeteilten Betreuungsfall froh. Bei guter Arbeit berücksichtigt das Betreuungsgericht den Berufsbetreuer häufiger. Doch das Wort „nein“ vor der Übernahme eines Falls sollte keinesfalls ein Fremdwort für Sie sein. Gerade bei zu vielen Betreuungen, zum Beispiel bei Klienten mit minderjährigen Kindern, wächst Ihnen die Arbeit über den Kopf. Merke: Lehnen Sie einen Betreuungsfall ab, so legen Sie am besten eine stichhaltige Begründung vor – denn bei häufigem „Nein-Sagen“ werden einem mit der Zeit auch weniger Betreuungsfälle zugeteilt.

3. Netzwerke pflegen

„Netzwerken“ ist vor allem bei Berufsbetreuern unersetzlich. Warum? Durch die Pflege von Kontakten – z.B. zu Ärzten, Mitarbeitern von Jobcentern und anderen Einrichtungen, Verbänden, Richtern, anderen Berufsbetreuern – haben Sie immer einen geeigneten Ansprechpartner bei Fragen und Problemen. So sichern Sie Ihren Erfolg im Beruf als Berufsbetreuer, denn: wer gut vernetzt ist, arbeitet effektiver.

4. Auf dem Laufenden bleiben

Besuchen Sie regelmäßig Fortbildungen und Seminare zu den unterschiedlichen Themenbereichen, z.B. Recht und Medizin. Das schreibt nicht nur der Gesetzgeber vor, sondern es hilft Ihnen dabei Ihr Fachwissen zu erweitern. Das Ergebnis: Sie werden auf den einzelnen Themengebieten immer sicherer und können Situationen besser beurteilen und dementsprechend handeln – Ihr Klient wird es Ihnen danken.